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19.05.2017 - Subsea Monitoring Network ist ZIM-Netzwerk des Jahres 2017

Für die erfolgreiche Bündelung von Know-how und Förderung deutscher Unternehmen wurde das Netzwerk am Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie am 18. Mai 2017 in Berlin als »ZIM-Netzwerk des Jahres« ausgezeichnet. „Das ZIM-Netzwerk Subsea Monitoring erhält diese Auszeichnung für hervorragende Netzwerkarbeit und die besonders erfolgreiche Nutzung der Ergebnisse der im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten F&E-Projekte“, so Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), bei der Preisübergabe an Professor Uwe Freiherr von Lukas vom Fraunhofer IGD.

Das Subsea Monitoring-Netzwerk startete im Oktober 2010 mit dem Ziel, den interdisziplinären und überregionalen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Wirtschaft und Forschung zu befördern. „Durch die Vernetzung der im Netzwerk beteiligten Unternehmen können wir deren einzelne Kompetenzen und technischen Entwicklungen in Systeme einbringen und so die Weiterentwicklung verschiedener Produkte voranbringen“, betonte von Lukas. So wurden gezielt Schlüsselkomponenten und Produkte für die Meerestechnik entwickelt. Dazu zählen beispielsweise ein flexibles Monitoring-Tool für Langzeitmessungen von CO2 und Methan (FlexMoT) sowie ein neuartiges Konzept zur autonomen Überwachung und Erkundung der maritimen Umwelt (SMIS).

Gegenwärtig umfasst das Netzwerk 22 Partner, die in den Bereichen Ozeanographie, Limnologie, Hydrobiologie, Offshore Öl/Gas sowie Unterwassertechnologie arbeiten. Nach der Anschubfinanzierung durch das ZIM-Programm steht das Subsea Monitoring Network jetzt auf eigenen Füßen und ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Branche in Deutschland.